FAQ´s

Ich hab da mal ´ne Frage…

Es gibt immer die eine oder andere Frage, die bereits gestellt wurde und die vielleicht hier schon beantwortet werden kann. Falls nicht, schreiben Sie mir hier, um was es Ihnen geht: mail@gabrielavoss.de oder rufen Sie mich an unter 0172 4245747 und wir sprechen uns persönlich.

Achtsamkeit ist doch Entspannung, oder?

Nee, nicht ganz. Durch ein Achtsamkeits-Training kann sich Entspannung einstellen, aber manchmal wird es erst etwas anstrengender. Warum? Weil Sie auch in die Innenschau gehen. Da entdecken Sie dann oft viele Gedanken und alte Muster, die Ihnen bisher gar nicht so bewusst waren und die Sie nicht unbedingt als angenehm empfinden.

 

Achtsamkeit greift tiefer. Sie wird Ihre innere Haltung zu sich selber und Ihrer Umwelt verändern, statt ein Pflaster auf die Stellen zu kleben, die kurzfristig Entspannung erfahren sollen. Wenn das Thema, dass Sie anspannen lässt, angeguckt wird, wird es sich wandeln und bestenfalls auflösen. Sie müssen dann nicht weiter von Entspannungsmethode zu Entspannungsmethode gehen. Der Raum, den Sie durch Achtsamkeit in Ihrem Leben erfahren, ist um so vieles größer.

Ist MBSR gleich zu setzen mit Achtsamkeit?

Für mich ist MBSR ein Vehikel, dass mich zur Achtsamkeit führen kann. Es ist ein klar strukturiertes Format, das klassischerweise über 8 Wochen geht und ein guter erster Schritt. Erwachsen ist es aus einem Klinik-Kontext in dem sich alles um Stress drehte.

 

Achtsamkeit geht nach meinem Verständnis darüber hinaus. Es ist eine Lebenseinstellung, die sich mit der Zeit einstellt. Daran sind noch viele weitere Faktoren beteiligt wie z.B. Mitgefühl und Herzintegration.

Bei welchen Lebensthemen ist es besonders hilfreich, ein Achtsamkeits-Coaching zu buchen oder einen Kurs zu besuchen?

Immer dann, wenn Sie sich weniger Stress, mehr Gelassenheit, bewusstes Sein und Verbundenheit in Ihrem Leben wünschen.
Oder Sie haben ein wiederkehrendes Verhalten, das Sie daran hindert, harmonischere Beziehungen zu führen, im Beruf die Karriereleiter nach oben zu klettern oder einfach mal „Nein“ zu sagen. Solchen Mustern kommen Sie in einem Coaching oder einem Kurs auf die Schliche.

 

Bei akutem oder chronischem Schmerz, Burn-out oder depressiven Verstimmungen kann Achtsamkeits-Training ein effektives, begleitendes Werkzeug sein.

 

Sind Sie derzeit in ärztlicher Behandlung, dann halten Sie bitte erst Rücksprache. Dazu noch auf die innere Stimme zu hören ist immer sinnvoll. Sie werden es spüren, wenn es der passende Zeitpunkt ist.

Erhalte ich Klarheit durch Achtsamkeits-Training?

Achtsamkeit richtet den Scheinwerfer auf diesen Augenblick. Also auf das, was gerade passiert, wenn es passiert. Diese erhöhte Wahrnehmung gegenüber unseren Körpersignalen, unseren Gedanken und Gefühlen in diesem Moment, lässt uns klarer bemerken, was gerade los ist. Das hilft uns beim „Sortieren“ – eine wichtige Eigenschaft, um mehr Wahlmöglichkeiten zu erhalten, wie Sie sich beispielsweise in einem Gespräch, bei Schmerzen oder auch gegenüber Ihrem inneren Kritiker/Saboteur verhalten möchten.

Wie hilft Achtsamkeit bei Schmerzen?

Eine zentrale Haltung der Achtsamkeit ist die Akzeptanz. Das ist keine Gleichgültigkeit, sondern eine Anerkennung dessen, was ich gerade nicht ändern kann.

 

Insbesondere bei Schmerzen neigen wir dazu, diese zu verdrängen oder den Körper anders haben zu wollen. Akzeptieren wir, dass die Schmerzen jetzt da sind, stellt sich oft Beruhigung an diesen Körperstellen ein. Wir wissen, dass sie ebenso zum Leben gehören wie unser Lachen.

 

Wenn das vorherrschende Gefühl ist, dass Schmerzen alles dominieren, dann kann es sein, dass mit dieser Art von Aufmerkasamkeit die Schmerzen zunächst intensiver werden. Meine Erfahrung zeigt aber auch, dass Achtsamkeit dabei hilft zu bemerken, dass es auch schmerzfreie Stellen im Körper gibt. Wir richten also die Aufmerksamkeit in eine andere Richtung.

 

Es ist vor allem der gedankliche Stress, der weniger wird. Und damit oft die Intensität der Schmerzen und die Emotionen, die damit einhergehen.

Coaching oder Kurs – was ist das Richtige für mich?

Tja, manchmal ist das eine reine Geld- oder Geschmacksfrage. In einem Kurs zahlen Sie weniger, aber Ihr Thema ist auch eines neben den anderen Themen anderer Teilnehmer. Mehr Individualität gibt es im Coaching: Ihr Weg. Ihr Ziel. Ihr Tempo.

 

Gerade, wenn Sie keinem festen Kursformat folgen möchten oder Sie Ihr Anliegen nicht öffentlich machen wollen, ist Coaching Ihre Wahl.

 

In einem Kurs hören Sie, wie es anderen Teilnehmern ergeht und wie diese Lösungen finden. Das ist manchmal sehr hilfreich und lädt zum Ausprobieren ein.

Wie alltagstauglich ist Achtsamkeit, sind Ihre Methoden?

Ich gebe Ihnen Übungen an die Hand, die Sie in Ihren Alltag einbauen können. Egal, ob beruflich oder privat. Manche mögen Ihnen erst einmal fremd erscheinen oder es gibt Widerstand, aber dann probieren Sie es einfach mal aus oder adaptieren die Übung, bis sie für Sie passt. Es sind alles Angebote, die Sie letztlich inspirieren möchten, Ihren eigenen Weg zu gehen. Je spielerischer das geschieht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie dranbleiben!

Wie viel Zeit muss ich einplanen bis sich die Wirkung zeigt?

Wie bei jedem Fitness-Training wird es nicht nach 3 x Studiobesuch sofort eine Wirkung geben – außer vielleicht Muskelkater.

Ebenso ist es mit einem Achtsamkeits-Training. Die ersten Male mag es vielleicht mühsam erscheinen, die Übungen oder die Stille sind ungewohnt für Sie. Aber nach 8-12 Wochen zeigen sich erste deutlich spürbare Erfolge. Sie sind weniger in Ihrem Gedankenkarussell, weniger emotionsgesteuert und sehen klarer Ihre Bedürfnisse und handeln auch entsprechend.

Muss ich Vorkenntnisse mitbringen?

Nein, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, außer es handelt sich um eine Vertiefungsgruppe. Da wird vorausgesetzt, dass Sie bereits mal in Kontakt mit Meditation oder Entspannungs-Methoden waren. Das ist hilfreich, um einige Zeit in Stille zu verbringen und sich den Fragen während der Meditation nicht nur gedanklich zu nähern, sondern auch intuitiv.

Gibt es einen Zuschuss von meiner Krankenkasse für die Kurse?

Meine Angebote werden alle privat gezahlt. Sollte es bei Ihnen mal eng werden mit dem Geld, sprechen Sie mich gern an. Wir finden gemeinsam eine Lösung.

Erhalte ich einen qualifizierten Kurs von einer zertifizierten MBSR-Lehrerin?

Klares JA!

Nur, weil ich nicht mit Krankenkassen abrechne, mindert das nicht meine Qualifikation. Ich wurde von einem anerkannten Ausbildungsinstitut zertifiziert und bin Mitglied im Berufsverband der MBSR-Lehrer*innen.

Das MBSR-Kurs-Curriculum ist weltweit einheitlich.

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